Vollgas statt Arbeitsalltag
Laptop zu, Visier runter: Beim Teambuilding-Event Out of Office: Für immer tauschte die Crew den Büroalltag gegen heulende GT-Motoren auf dem Red Bull Ring National ein. Bevor die Ampeln auf Grün sprangen, schwor Instruktor Yves die Piloten im Briefing auf die Tücken der anspruchsvollen Highspeed-Piste ein und mahnte zu sauberer Linie. Doch schon im 30-minütigen Freien Training zeigte sich, wie heiss alle auf den Sieg waren: Unglaubliche 104 Kontakte und Abflüge wurden registriert, wobei vor allem Sinthu B730 im Mercedes AMG GT mit 30 Feindkontakten das Limit rigoros austestete. Unbeeindruckt davon setzte Yanis B858 im McLaren 720 V8 EVO ein brutales Ausrufezeichen. Mit einer Fabelzeit von 0:50.807 sicherte er sich die Tagesbestzeit und brannte obendrein mit 232.9 km/h den Höchstwert des Tages in den virtuellen Asphalt.

Schnelle Kurven, malerische Alpenkulisse.
Dominanz im Qualifying
Als es im 15-minütigen Zeittraining um die Startplätze ging, war Präzision gefragt. Tracklimits kosteten einige schnelle Runden, während Leo B479 im Ford Mustang mit 14 Einschlägen zu kämpfen hatte. An der Spitze brannte Yanis B858 erneut ein Feuerwerk ab: Mit einer Rundenzeit von 0:51.058 schnappte er sich souverän die Pole Position – sagenhafte 3.273 Sekunden vor Dani B336 im Porsche 992! Dahinter lauerten Emre B423 im Lamborghini Huracán und Joel B801 im Honda NSX in Lauerstellung auf den Startplätzen drei und vier, gefolgt von Peter Saredi B374 und Sinthu B730.
McLaren 720 V8 EVO1 Fahrer:in
Honda NSX V2 EVO 21 Fahrer:in
Lamborghini Huracán V10 EVO 21 Fahrer:in
Audi R8 V101 Fahrer:in
Porsche 9921 Fahrer:in
Mercedes AMG GT V81 Fahrer:in
Ford Mustang V81 Fahrer:in
Packender Kampf und fehlerfreie Rennleitung
Das 15-minütige Sprintrennen bot Motorsport-Unterhaltung vom Feinsten. Von Start P1 aus liess Polesetter Yanis B858 nichts anbrennen, dominierte das Feld an der Spitze, fuhr mit 0:51.210 auch die schnellste Rennrunde und siegte nach 18 Runden ungefährdet auf Ziel P1. Doch dahinter tobte der absolute Wahnsinn! Joel B801 erwischte einen sensationellen Start, pflügte von Start P4 auf Ziel P2 nach vorne und lieferte sich mit Emre B423 das Duell des Abends: Ganze drei Runden lang klebten beide Stossstange an Stossstange innerhalb von nur 1.0 Sekunde zusammen, der minimale Abstand schmolz zeitweise auf atemberaubende 0.12 Sekunden! Emre rettete Start P3 ins Ziel, während Peter Saredi B374 eine blitzsaubere Fahrt zeigte und sich von Start P5 auf Ziel P4 vorschob. Dani B336 verlor hingegen Boden und fiel von Start P2 auf Ziel P5 zurück. Sinthu B730 verteidigte Start P6 bis ins Ziel, während Leo B479 auf Ziel P7 die Zielflagge sah. Trotz 69 Zwischenfällen agierten alle extrem sportlich: Die Rennleitung verzeichnete ein absolut faires Rennen ohne Strafen oder Unterbrechungen.
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