Vollgas-Atmosphäre in Watkins Glen
Sobald du das Cockpit im klimatisierten Paddock Club enterst, spürst du das Kribbeln in den Fingerspitzen. Auf dem anspruchsvollen Kurs von Watkins Glen Boot lieferten sich 24 Pilotinnen und Piloten eine packende 60-Minuten-Schlacht. Instruktor Tom vom Team Indoor Racing stimmte die motivierte Truppe im Briefing perfekt auf die Herausforderung ein und behielt als Rennleiter das gesamte Geschehen jederzeit souverän im Griff.

Legendäre Kurven, spannende Überholmanöver!
Klasse LMH: Highspeed-Triumph für Siro R41
In der Prototypen-Klasse liess Siro R41 von der ersten Sekunde an absolut keine Zweifel aufkommen. Bereits im Qualifying sicherte er sich mit einer Fabelzeit von 1:32.820 die Pole-Position – stolze 0.716 Sekunden vor Fabio R65. Auch im Hauptrennen war der Lamborghini-Pilot nicht zu stoppen: Mit der Klassen-Bestzeit von 1:32.190 und einem atemberaubenden Topspeed von 314.5 km/h raste Siro R41 von Startplatz 1 direkt zum souveränen Klassensieg. Dahinter entbrannte ein packender Schlagabtausch um das Podium. Logan R109 zeigte im BMW Hybrid V8 eine starke Vorstellung, arbeitete sich von Startplatz 3 auf Rang 2 vor und verwies Cadillac-Pilot Fabio R65 auf den dritten Klassenrang. BETIM R110 und Fabian R74 komplettierten mit konstant schnellen Umläufen die bärenstarken Top 5 der schnellen Prototypen.
Cadillac4 Fahrer:innen
Ferrari F296 V64 Fahrer:innen
Porsche 9924 Fahrer:innen
McLaren 720 V8 EVO3 Fahrer:innen
BMW Hybrid V82 Fahrer:innen
Mercedes AMG GT V82 Fahrer:innen
Lamborghini S6 V8 EVO1 Fahrer:in
Aston Martin Vantage V81 Fahrer:in
LEXUS RC F V81 Fahrer:in
Lamborghini Huracán V10 EVO 21 Fahrer:in
Klasse GT3: Dramatik und furiose Aufholjagden
Im 16 Fahrzeuge starken GT3-Feld ging es noch heisser her – Stossstange an Stossstange wurde um jeden Millimeter Asphalt gekämpft. Zum grossen Triumphator krönte sich Manfred R105 im Aston Martin Vantage, der nach 35 hart umkämpften Runden den Klassensieg ins Ziel rettete. Direkt in seinem Windschatten: Marc R66! Der Ferrari-Pilot brannte mit 1:44.590 nicht nur die schnellste GT3-Runde in den Asphalt, sondern zeigte mit elf gewonnenen Positionen auch die spektakulärste Aufholjagd des gesamten Abends. Severin R80 sicherte sich im McLaren einen bärenstarken dritten Klassenrang. Für pure Rennaction sorgte zudem der beste Zweikampf des Rennens: KOCH AP W300 und Christof R30 duellierten sich über sechs Runden hinweg Stossstange an Stossstange innerhalb einer einzigen Sekunde. Sven R60 glänzte derweil im Mercedes AMG GT mit einer grandiosen Konstanz von 98.7%.
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